Stratocaster Modelle
Als solche bezeichnet man heute alle Gitarren, die die wirklich legendäre Form einer Fender Stratocaster haben.
Nehmen wir vorerst einmal die klassische Variante (3 Single Coils, Esche- oder Erlenkorpus) unter die Lupe. Halsmäßig kann man meistens zwischen einem Ahorn-Hals pur (hell) oder mit Rosewood-Griffbrett (dunkel) wählen. Es gibt vermutlich keine Gitarre, die sich dem Körper besser anpasst (Bierbauchfräsung!) und vielseitiger ist - von der neueren Version, die später als Superstrat behandelt wird, einmal abgesehen.
Mit dem Stegtonabnehmer hat man den absoluten Beißsound, mit dem Halspickp wird es wundervoll bluesig (mittels Tonepoti können noch nach Bedarf Höhen weggenommen werden) und die Zwischenstellungen (Hals und Mitte, Steg und Mitte) bieten perlende, mitunter fast akustisch wirkende Cleansounds, die man wirklich nur von der Stratocaster kennt.
Zudem hat man natürlich auch noch den tollen Vibratohebel, mit dem man wirklich lustige Dinge anstellen kann. Im Vergleich zu Gibson-Type-Gitarren lässt sich generell sagen, dass die typischen Fenders (eben Strat und Tele) perkussiver und knalliger klingen, die Gibsons dafür eher ´singen´ und es dem Gitarristen leichter machen...