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Normalerweise von Gibson, aber es gelten natürlich auch alle angelehnten Typen und (mitunter absolut gleichwertige) Kopien. Typisch: Humbucker und ein dicker schwerer Korpus. So klingt sie dann auch tendenzmäßig fett, aber immer mit einer ordentlichen Portion Höhen und Biss. Dafür sorgt die üblicherweise auf den Mahagonikorpus aufgeleimte Ahorndecke, die an der höchsten Stelle immerhin etwa 2 cm dick ist. Der Stegpickup liefert den klassische Rocksound, am Hals wird es ziemlich bluesig (weniger Gain am Amp, bitte), und die Zwischenstellung eignet sich mit ihrem eigenwillig hohlen Charakter ebenso für klare wie auch verzerrte Sounds. Zur Les Paul passen übrigens nach wie vor die nicht so kräftigen PAF-Tonabnehmer (die nahezu alle Firmen unter verschiedenen Bezeichnungen im Programm haben) am besten, obwohl die Firma Gibson in den letzten Jahren auch lautere Kaliber einbaut. Ob eine Gitarre dieses Typs wirklich so viel eingeschränkter in ihren Möglichkeiten als andere ist, liegt wohl eher im Auge/Ohr des Betrachters.

Manchmal wird der Les Paul vorgeworfen, sie sei nicht so vielseitig wie andere Gitarren (warum, sind doch auch?), aber mit ihren 3 Tonabnehmerstellungen und der mithilfe der pro Tonabnehmer getrennten Klang- und Lautstärkeregelung (die quasi eine einfache Presetmöglichkeit bietet, sollte man – vor allem live – nicht verachten), lassen sich schon einige verschiedene Sounds machen.

Außerdem: Der klassische Rocksound (zumindest eine wichtige Variante davon) wird eben mit einer Les Paul und einem aufgerissenen Röhrenstack gemacht.

Best instruments

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  • EPIHONE LES PAUL STANDARD

    Die Epiphone Les Paul Standard bietet einen fixierten Mahagoni-Hals mit einem Griffbrett aus Palisander für tolles Spielgefühl und maximale Spielgeschwindigkeit ohne Ermüdung Ihrer linken Hand. Der abgerundete und wunderschöne Korpus aus Mahagoni bietet ein bemerkenswertes Sustain mit weichen Tiefen und aggressiven Höhen. Von Gibson entwickelte, verchromte Humbucker mit hoher Leistung bieten einen klassischen Rock Sound, ein Äußeres wie aus vergangenen Tagen und bleibende Schönheit.

  • EPIHONE LES PAUL BLACK BEAUTY

    Die Black Beauty entspricht detailgetreu der berühmten Gibson Les Paul Custom (Spitzname "Black Beauty"), die 1957 bis 61 gebaut wurde. Drei Humbucker sehen nicht nur verschärft aus, sie liefern in der Mittelstellung des Wahlschalters (Steg- und Mittelhumbucker werden hier zusammengeschaltet) auch einen interessanten Sound, den man ausschließlich auf so einer Gitarre hören kann. Die Verarbeitung ist wirklich fantastisch, das Original vom großen Bruder kostet mindestens das 5-fache.

  • GIBSON LES PAUL STANDARD TRADITIONAL

    Die Standard Traditional verzichtet auf eine teure Riegelahorndecke, wirkt schlicht, aber elegant und ist auch deutlich günstiger als die bunteren Kolleginnen. Das waren dann aber schon alle Abstriche - Sound und Bespielbarkeit sind ebenbürtig. Hals und Griffbrett orientieren sich am Shaping der 50er Modelle. Da waren die Hälse recht kräftig, was sich auch in Sound und Sustain bemerkbar macht, sind aber trotzdem bequem bespielbar, wenn man nicht auf modernen Briefmarkensaitenlagen fixiert ist.

  • GIBSON LES PAUL STUDIO

    Die Gibson Les Paul Studio ist eine (zumindest für Gibson) relativ günstige Les Paul. Man hat auf einige luxuriöse Details verzichtet (z.B. auf das aufwändige Binding, auf Grund der deckenden Lackierung spielt auch die optische Qualität der Ahorndecke keine Rolle), die Les Paul-typischen Eigenschaften sind aber allesamt vorhanden, am wichtigsten ist natürlich der Sound, und der stimmt

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